Überblick
GHK-Cu ist ein Tripeptid (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin), komplexiert mit Kupfer(II), das 1973 von Loren Pickart aus menschlichem Plasma isoliert wurde.
Wirkmechanismus
GHK besitzt eine hohe Affinität zu Kupfer und bildet spontan den GHK-Cu-Komplex. In der Forschung moduliert es die Expression mehrerer tausend Gene, die mit Geweberegeneration, antioxidativer Abwehr und Entzündungshemmung in Verbindung stehen, und stimuliert die Fibroblastenproliferation sowie die Synthese von Kollagen und Bestandteilen der extrazellulären Matrix.
Forschungskontext
Untersucht in der Wundheilung und Hautforschung. Klinische Studien befassten sich insbesondere mit der verbesserten Heilung von Hautulzera bei Diabetespatienten.
Qualitätssicherung
- Reinheit ≥ 99 % mittels HPLC geprüft
- Analysenzertifikat (COA) pro Charge verfügbar
- Rückverfolgbarkeit: eindeutige Chargennummer auf jedem Fläschchen
Format & Handhabung
Darreichung: lyophilisiertes Pulver, 100 mg / Fläschchen · Rekonstitution: bakteriostatisches Wasser · Lagerung: Lyophilisat kühl lagern; nach der Rekonstitution kühl und lichtgeschützt aufbewahren.
Literatur
- Pickart L. et al. — grundlegende Arbeiten zum GHK-Cu-Komplex und zur Genexpression.
- « Expression of Glycosaminoglycans… Glycyl-L-Histidyl-L-Lysine-Cu²⁺ », J Invest Dermatol.





Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.